"Wir sollten dazu stehen, dass im Rahmen des ISEK-Fehler gemacht wurden und aufhören, die Situation zu relativieren. Diese Fehler gilt es zu korrigieren, mit aller Konsequenz."
Martina Suemann-Igné
Machen Sie den FAKTENCHECK:
Anwohner des Platzes leiden seit zwei Jahren unter Lärm, Verdreckung und Störung der Nachruhe. Grund sind Menschen, die sich an keine gesellschaftlichen Regeln halten. Laut Pressebericht vom 19.07.2025 in der NGZ zeigen sich der Dezernent und auch der Bürgermeister machtlos. Dabei ist das Thema nicht neu. Wir sagen dazu: "Wir wollen nicht hören, warum etwas nicht geht!"
Grevenbroicher Stadtrat am 03.07.2025
Antrag der Stadtratsfraktion Mein Grevenbroich vom 08.05.2025.
Statement der Fraktionsvorsitzenden Martina Suermann-Igné:
„Die Vorlage informiert uns weitestgehend darüber, was nicht geht oder nicht umsetzbar ist.
Wir aber wollen eine konstruktive Lösung zur Wiederherstellung einer akzeptablen Lebens- und Wohnsituation der Anwohner: innen.
Vor Umgestaltung des Platzes haben sich am Platz der deutschen Einheit ebenfalls Menschen getroffen und aufgehalten, allerdings ohne die massiven Belästungen der
Anwohner.
Die ISEK-Maßnahme ist für die Anwohner des Platzes der Deutschen Einheit keineswegs eine Erfolgsgeschichte! Die Menschen ziehen weg, weil sie die Auswirkungen des
Umfeldes auf ihren Lebensraum nicht mehr akzeptieren und ertragen wollen.
Der OSD ist punktuell und einsatzbezogen vor Ort, die Anwohner LEBEN aber dort 24/7 , das ist ein gewaltiger Unterschied.
Wir brauchen keinerlei Argumente mehr, warum etwas nicht geht, sondern Lösungen, wie wir die Situation der Anwohner verbessern.
Wir haben der Verwaltung und den Fraktionen im Rahmen von Gesprächen vor Ort eine Vielzahl von „ Beweisen“ geliefert, Videomaterial, Bildmaterial, etc.
In den Gesprächen haben alle beteiligten Personen festgestellt, dass ein „weiter so“ nicht akzeptabel ist. Deshalb erwarten wir konkrete Vorschläge der Verwaltung,
wie wir die Situation verbessern und sicherstellen können, dass sich ALLE an Regeln des Zusammenlebens halten. Für Vermüllung ohne „Täterfeststellung“ zahlen wir alle!
Eingeschränkte Nutzung, was heißt das eigentlich?
Vielleicht ein Spielverbot nach 20.00 Uhr. Der Platz ist KEIN Spielplatz, so war er planerische nie gedacht. Wer möchte sich dort aufhalten und Verweilen, bei
massivem Geschrei und Vermüllung?...
Wir brauchen endlich die Einrichtung eines Quartiersbüros, aber keine Sozialarbeit mit Kaffeekränzchen für die Störer im Quartier. Vielmehr müssen Regel
des gesellschaftlichen Zusammenlebens klar kommuniziert und Verstöße mit allen rechtlichen Möglichkeiten geahndet werden.
