Wir sind lieber ein Teil der Lösung,
als des Problems
Gemeinsam denken wir über Schritte nach, die unsere Lieblingsstadt noch besser machen.
Dabei folgen wir unserem Leitsatz "Die bessere Idee entscheidet, nicht wer sie hatte".
Sie haben ebenfalls ein Thema, dass gut in dieses Kapitel, zu uns und Grevenbroich passen würde? Dann schreiben Sie uns!
Im Bahnhofsquartier leben höchst unterschiedliche Menschen auf sehr engem Raum zusammen. Deren Lebenskonzepte unterscheiden sich bei Kultur, Bildung und auch der Integrationsbereitschaft.
Der Flüchtlingsdruck und die teilweise unkontrollierte Zuwanderung aus Nachbarländern nimmt seit Monaten ab. Dadurch öffnen sich für uns neue Möglichkeiten, Räume neu zu definieren und Themen aufzugreifen, die für ein friedliches und rücksichtsvolles Miteinander unabdingbar sind.
Nur wenn wir unsere gesellschaftlichen Werte frühzeitiger und konsequenter kommunizieren, können wir der Bildung von Subkulturen wirksam begegnen.
Denn wo es an demokratischen Grundsätzen und "Leitplanken" fehlt, verankern sich traditionelle Muster aus den Ursprungsländern. Dass diese nicht unbedingt mit unserer freiheitlichen Grundordnung einhergehen, dürfte bekannt sein.
Bereits seit Jahren fordern wir für das Bahnhofsquartier eine verortete Sozialarbeit, damit das kulturelle Miteinander harmonisiert werden kann.
SITUATION
Das bisher zur Unterbringung geflüchteter Menschen genutzte "Alte Finanzamt" wird Flächen frei bekommen. Damit besteht die große Chance, genau hier ein Quartiersbüro zu etablieren.
DAS KANN EIN QUARTIERSBÜRO LEISTEN:
ES GEHT UM FÖRDERN UND TEILHABE
Hier ein Beispiel: Eltern mit Migrationshintergrund wissen möglicherweise nicht, wie sie sich im deutschen Bildungssystem engagieren können und selbstverständlich auch welche Erwartungen an sie
gestellt werden.
Es gibt Sprachbarrieren und es fehlen Kenntnisse z.B. des deutschen Schulsystems. Mit der Folge, dass Kinder nicht optimal gefördert und integriert werden können.
In den Sommermonaten toben KiTa- oder Grundschulkinder auch nach 22.00 Uhr auf Straßen und Plätzen herum. Morgens erscheinen sie entweder nicht oder wenn doch, dann übermüdet in den Gruppen oder
Klassen. Erzieher: innen und Lehrer: innen können ein Lied davon singen. Eine klare Ansprache der Eltern muss erfolgen, damit deutlich wird, das bei uns Schulpflicht und
Kinderschutzregeln/Aufsichtspflichten gelten.
ES GEHT UM REGELN UND RÜCKSICHTNAHME
Noch ein Beispiel: Neben der Sozialarbeit steht die Vermittlung von Regeln des gesellschaftlichen Miteinanders ganz oben auf der ToDo-Liste. Diese müssen klar und eindeutig kommuniziert
werden.
Rücksichtnahme auf die Belange ALLER Menschen im Umfeld und der wertschätzende Umgang mit Kulturgütern, städtischem Eigentum (also dem Eigentum ALLER Bürger: innen) ist dabei eine
Grundvoraussetzung!
Rücksichtslose Lärmbelästigungen über die gesetzlich geregelten Ruhezeiten hinaus, sowie Sachbeschädigung und Vermüllung von Straßen und Plätzen sind nicht mehr hinnehmbar.
Bei Verstößen gegen Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens braucht es konsequente Antworten.
Mit der Einrichtung eines Quartiersbüros „Gezielte Integration“ im Bahnhofsquartier wird ein erster, aktiver und wesentlicher Schritt in beide Richtungen getan - für eine erfolgreiche
Integration UND ein wertschätzendes Miteinander!
